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Niederlande bei deutschen Investoren beliebt

Holland und die USA sind besonders beliebt: 2007 haben Tochterfirmen deutscher Unternehmen mehr als 122 Milliarden Euro im Ausland investiert - so viel wie noch nie. Deutschland selbst ist weniger gefragt.

Der Standort Deutschland hat an Attraktivität verloren: Die ausländischen Direktinvestitionen schrumpften um sieben auf 44 Milliarden Dollar, wie die Bundesbank heute mitteilte. Ein Großteil ging an Beteiligungsgesellschaften (7,5 Milliarden Euro) sowie Kreditinstitute und Versicherungen (sieben Milliarden Euro). Das Verarbeitende Gewerbe erhielt insgesamt sechs Milliarden Euro.

So viel wie noch nie haben hingegen deutsche Firmen 2007 im Ausland investiert. Sie stellten ihren Niederlassungen 122,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Das waren rund 47 Milliarden Euro mehr als 2006. Das Geld floss vor allem in die Niederlande (25,5 Milliarden Euro), die USA (16 Milliarden), Großbritannien (14 Milliarden) und die Schweiz (13 Milliarden).

Allein 46,5 Milliarden Euro gaben deutsche Firmen für den Erwerb von ausländischen Beteiligungen aus. Weitere 45 Milliarden Euro flossen als Kredite zwischen Mutter- und Tochterunternehmen hin und her.

"Hierbei spielten firmeninterne Transaktionen großer deutscher Unternehmen mit ihren Finanzierungsgesellschaften in den Niederlanden eine wesentliche Rolle", teilte die Bundesbank mit. Außerdem wurden Gewinne in Höhe von 30 Milliarden Euro wieder investiert. Das lasse auf die weiter gute Ertragslage der im Ausland ansässigen Filialen und Tochterunternehmen schließen, hieß es. [Quelle: Spiegel online]

 
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